Helden und ihre Bedeutung

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Eine 2000 Jahre lange andauernde Reise

Helden gab es schon immer. Ihre Geschichte zieht sich über mehr als 2000 Jahre hin.

Die ersten bekannten Helden waren altgriechische Figuren wie Herakles und Odysseus. Doch die vermutlich erste Aufzeichnung eines Helden ist die sogenannte Gilgamesh-Sage. Das war vermutlich im 8 Jhd. vor Christus.

Ein assyrisches Relief des Chaosmonsters und Sonnengottes

Noch lange bevor die Römer auf den Plan traten. Diese verehrten ihre Gladiatoren, doch auch sie hatten ihre Sagen und Götter. Ein Beispiel dafür ist die Legende um die Gründung Roms. Doch auch auf der anderen Seite des Kriegsgrabens gab es Helden. Etwa der Anführer von den „wilden“, wie die Römer die Gallier nannten. Vercingetorix wurde ca. 82 v.Chr als großer Kriegsherr verehrt.

Auch im Mittelalter gab es Helden. Sowohl die Herrscher, wie zum Beispiel Karl der Große (747- 814),als auch fiktive Helden wie Lancelot und König Artus wurden als Vorbilder gesehen und gefeiert.

King Arthur, Charles Ernest Butler (1903)

Doch der große Helden „Boom“ begann mit den Comics und Filmen. Der erste Comic mit Titelhelden erschien im Jahr 1896. The Yellow Kid, wurde von Richard Felton Outcault verfasst. Doch als erster Comic- Held gilt Hugo Herkules von Wilhelm Heinrich und Detlev Körner, welcher im Jahr 1902 zum ersten Mal erschien. Nur wenige Jahre später erschien mit dem „Phantom“ von Andrew Lloyd Webber im Jahr 1936 der erste maskierte Held. Im Jahr 1938 begann mit Superman von Jerry Siegel und Joe Shuster das moderne Zeitalter der Comicheften mit eigenen Titelhelden.

George Reeves als Superman in Adventures of Superman (1952)

Doch Helden dienten nicht nur als Unterhaltungsmittel. Im Jahr 1941 wurde Captain America von Joe Simmon und Jack Kirby als Propagandamittel für den Krieg verwendet.

Captain America stand für die Ideale der Amerikaner und den American Dream. Zudem wurden diese Comics zur Unterhaltung der Soldaten nach Übersee geschickt. Hier dienten Helden zur Erhaltung der Kriegsmoral und als Motivation zum Einstieg in den zweiten Weltkrieg noch 3 Jahre vor Pearl Harbour.

Einen wichtigen Schritt zu nahbaren Helden machten Stan Lee und Jack Kirby im Jahr 1960, indem sie Helden mit eigenen persönlichen Problemen und schwächen darstellten. So konnten sich die Leser besser mit ihren Helden personifizieren und sie besser verstehen. Zusammen schufen Stan Lee und Jack Kirby unter anderem Iron Man, Spiderman, die X- Men, den Hulk und die Fantastic four. Bald erhielt MARVEL alle Rechte an den Comics.

Doch nicht nur in den Comics sondern auch in Videospielen erschienen Helden. Nach dem ersten Videospiel Tennis for two (1958) erschien im Jahr 1981 mit Donkey Kong Jump Man, eine Vorversion von Mario. Aber auch im Film Genre sind Helden sehr beliebt. Der erste Heldenfilm erschien im Jahr 1941 unter dem Titel Die Abenteuer von Captain Marvel. Seitdem haben sich Superheldenfilme immer weiterentwickelt.


Heute sind Helden sowohl in Comics als auch in Filmen und Videospielen erfolgreich. Marken wie MARVEL oder DC sind berühmte Weltmarken und generieren jährlich Milliarden von Dollar.

Helden dienen Menschen nicht nur als Unterhaltungsmittel. Sie sind Mittel zur Korrektur unseres eigenen moralischen Kompasses und erlauben uns zu träumen.

Diesen Einfluss auf uns kann man sich zu Nutze machen, wie etwa als Propagandamittel im 2. Weltkrieg.

Schon seit tausenden von Jahren beeindrucken uns fiktive Helden und helfen uns die Welt etwas verständlicher und besser zu machen.

Von Vasco N. Dünnebier (8c)

Quellen: Wikipedia

Fokus Online

DC Batman

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